Beratungsangebote zur Aufarbeitung von Unrecht in SBZ und DDR

Viele Menschen haben in der SBZ und der DDR politisches Unrecht erlebt und leiden bis heute unter den Folgen. Der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt Betroffene mit kostenfreien Beratungsangeboten – persönlich, vertraulich und kompetent.

Im Mittelpunkt stehen allgemeine sowie juristische Beratungen zu Rehabilitierungs- und Entschädigungsverfahren. Darüber hinaus werden Betroffene auch bei der Aufarbeitung belastender persönlicher Erfahrungen begleitet.

Das Angebot richtet sich unter anderem an:

ehemalige politische Häftlinge
Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in DDR-Sonder- oder Jugendwerkhöfen untergebracht waren
Betroffene von Zwangsaussiedlungen, Zersetzungsmaßnahmen oder staatlichen Eingriffen in Leben und Vermögen
Personen, die beruflich oder schulisch politisch benachteiligt wurden
Betroffene von Zwangsdoping oder der kontaminierten Anti-D-Prophylaxe
Menschen, die Einsicht in ihre Stasi-Unterlagen beantragen möchten
bereits rehabilitierte Personen mit Fragen zu Folgeschäden oder Ausgleichsleistungen
 

Organisatorisches

 

Die Beratung an den aufgeführten Sprechtagen wird von Christian Teuber, M.Sc., beim Landesbeauftragten, durchgeführt. Die umseitig aufgeführten Sprechtage unterstützt die Beratungsinitiative der Caritas-Sozialverbund gGmbH. Hier ist Michael Müller, Dipl.-Soz., Ihr Ansprechpartner.

 

Unabhängig von den hier aufgeführten Terminen kön­nen Sie das Team auch in der Geschäftsstelle in Magdeburg aufsuchen. Alle Angebote sind kostenfrei. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine Terminvereinbarung empfohlen.

 

Kontakt:

Telefon: 0391 560 1505

E-Mail: info@lza.lt.sachsen-anhalt.de

 

Sprechtage im Stadtgebiet:

Oebisfelde: 4. März & 19. August
Weferlingen: 6. Mai & 4. November